Es ist fast Mitternacht hier in München, die Kinder schlafen endlich und ich sitze an unserem Küchentisch mit meinem Moleskine-Notizbuch. Vor mir liegen die eingeklebten Bordkarten von unserem Flug FRA-SFO, LH 454, Sitz 32H. Ich streiche über das Papier und muss lächeln – dieser Flug in der Premium Economy war im Sommer 2024 unser erster großer Meilen-Sieg. 280.000 Meilen für vier Personen, plus etwa 1500 Euro Steuern und Gebühren. Aber während ich die Karten anschaue, spüre ich wieder diesen kleinen Stich im Magen. Den Stich, den ich Ende August letzten Jahres zum ersten Mal fühlte, als mir klar wurde, was ich eigentlich verbockt hatte.
Bevor ich dir erzähle, wie ich die Meilen-Konten für meine beiden Kids (8 und 10) endlich gerettet habe: Ein kurzer Hinweis. Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis natürlich gar nichts. Ich empfehle hier nur Dinge wie den Elite travelhacking Kurs, die uns als Familie wirklich geholfen haben, das Chaos aus Zahlen und Regeln zu blicken.
Der Moment, als ich 20.000 Meilen im digitalen Nirgendwo verlor
Eigentlich dachte ich, ich hätte alles im Griff. Wir waren stolz auf unsere Premium Economy Sitze in der Airbus A340-600. Die Kinder hatten ihre eigenen Bildschirme, das Reisekissen der Kleinen war perfekt zwischen Sitz und Fenster geklemmt, und ich genoss meinen ersten Tomatensaft in 10.000 Metern Höhe. Aber eine Sache hatte ich völlig ignoriert: Die Kinder hatten gar kein eigenes Miles & More Konto.
Anfang November, als ich die nächste Reise planen wollte, loggte ich mich im Portal ein. Ich wollte die Meilen für den San Francisco Flug nachtragen lassen. Fehlermeldung. Das System sagte mir trocken, dass die Frist zur Nachbuchung für Nicht-Mitglieder verstrichen war. Ich starrte fassungslos auf den Bildschirm. Zehntausend Meilen pro Kind. Einfach weg. 20.000 Meilen, die uns fast einen Inlandsflug oder ein ordentliches Upgrade eingebracht hätten, waren im digitalen Äther verpufft, weil ich drei Tage zu spät dran war. Dieses frustrierende Starren auf die Fehlermeldung werde ich so schnell nicht vergessen – es war der Moment, in dem ich beschloss: Nie wieder lassen wir als Familie auch nur einen einzigen Punkt liegen.
JetFriends: Warum Kinder beim Meilensammeln eigentlich im Vorteil sind
Ich fing also an zu recherchieren. Ich bin ja UX-Designerin, ich will verstehen, wie Systeme funktionieren. Und dabei stieß ich auf das JetFriends Programm. Das ist im Grunde Miles & More für Kids von 2 bis 17 Jahren. Und hier kommt der Clou, der mich echt umgehauen hat: Während meine Meilen nach 36 Monaten verfallen (außer ich habe die Kreditkarte oder einen Status), sind die Meilen der Kinder geschützt. Sie verfallen nicht bis zu ihrem 18. Geburtstag.
Das ist ein riesiger strategischer Vorteil für unsere Familienplanung. Die Kinder können zehn Jahre lang sammeln, ohne dass ich mir Sorgen um ein Verfallsdatum machen muss. Als ich das realisierte, saß ich an einem kalten Samstag im Februar mit meinem Laptop auf dem Sofa und habe die Konten eröffnet. Ich klebte die neuen JetFriends-Karten der Kinder als Platzhalter in mein Notizbuch. Die leicht klebrige Textur des Tesafilms an meinen Fingern fühlte sich diesmal wie ein kleiner Triumph an. Endlich Ordnung im Karton.
Natürlich fragte ich mich kurz, ob mein Mann denkt, ich übertreibe es jetzt völlig mit der Optimierung, während ich die Meilen-Konten in meiner App verknüpfte. Er ist Maschinenbauingenieur, er mag Effizienz, aber mein neues Hobby mit den Bordkarten belächelt er manchmal noch. Aber hey, als er sah, dass wir durch die Kinderkonten plötzlich ganz andere Möglichkeiten haben, war er auch überzeugt.
Meilen-Pooling: Das Geheimnis der sechsstelligen Kontostände
Der wichtigste Schritt nach der Anmeldung war das Meilen-Pooling. Das ist eigentlich das, was uns als Familie den Turbo-Boost gibt. Bei Miles & More können sich bis zu zwei Erwachsene und fünf Kinder zu einem Pool zusammenschließen. Alle Meilen, die wir ab jetzt sammeln – egal ob durch Flüge, den wöchentlichen Einkauf oder Zeitschriftenabos – landen in einem gemeinsamen Topf.
Ich habe das alles Schritt für Schritt im Elite travelhacking BasiX Kurs gelernt. Ohne diese Anleitung hätte ich wahrscheinlich wieder die Hälfte der Regeln übersehen. Zum Beispiel, dass man den Pool jederzeit wieder auflösen kann, aber die Meilen dann anteilig zurückgehen. Aber für uns ist das Pooling perfekt. Als ich die Konten verknüpft hatte und zum ersten Mal sah, wie unser kombinierter Meilenstand sechsstellig angezeigt wurde... ich sag's dir, ich musste tief durchatmen und breit lächeln. Es fühlte sich nicht mehr nach mühsamem Kleinvieh-Sammeln an, sondern nach einem echten Reise-Budget.
Wir nutzen das jetzt konsequent. Wenn wir einen Mietwagen für den Urlaub buchen, achten wir darauf, dass die Meilen gutgeschrieben werden. Wer mehr dazu wissen will, kann hier schauen: Meilen sammeln mit Mietwagen für den Familienurlaub: So klappt die Gutschrift. Jeder Punkt zählt, besonders wenn man ihn mal vier nimmt.
Warum das besonders für den schmalen Geldbeutel wichtig ist
Letzte Woche habe ich mit meiner Freundin Sarah telefoniert. Sie ist alleinerziehend, arbeitet Teilzeit und fragte mich, wie wir uns diese Flüge leisten können. Und genau da liegt der Punkt: Viele denken, Meilen-Hacking ist nur was für Geschäftsreisende mit goldenen Kreditkarten und Spesenkonten. Aber gerade wenn man auf das Budget achten muss, sind die Kinderkonten Gold wert.
Sarah kann vielleicht nicht jeden Monat Tausende Euro mit einer Amex umsetzen. Aber ihre Tochter fliegt einmal im Jahr zur Oma nach Berlin oder London. Wenn sie diese Meilen über Jahre in einem JetFriends Konto sichert und vielleicht noch ein paar Zeitschriftenabos abschließt (schau mal hier: Lufthansa Meilen sammeln mit Zeitschriftenabos), dann hat sie irgendwann genug für einen Freiflug zusammen. Ohne die Kinder-Konten würden diese Meilen einfach verpuffen. Es ist eine Form des Sparens, die fast nichts kostet, außer ein paar Minuten Zeit für die Anmeldung.
Ich habe ihr erklärt, dass man nicht "reich" sein muss, um Meilen zu sammeln – man muss nur systematischer sein als die Airline. Das JetFriends Programm ist quasi das Sparbuch der Lüfte für unsere Kleinen. Und dank des Poolings profitieren wir alle sofort davon.
Was wir für die Pfingstferien gelernt haben
Kurz vor den Pfingstferien saßen wir an der Planung für den nächsten Trip. Diesmal soll es innerhalb Europas sein, aber vielleicht mit einem kleinen Upgrade. Ich schaue jetzt ganz anders auf die Buchungsmasken. Wenn ich sehe, dass ein Flug für Kinder Meilen bringt, ist das für mich wie ein Rabatt, den ich erst in ein paar Jahren einlöse – oder eben sofort über den Pool.
Wir haben auch gelernt, wie man Miles and More Meilen Verfall verhindern kann, falls die Kids doch mal länger nicht fliegen. Aber mit dem JetFriends Schutz im Rücken ist das eigentlich ein Selbstläufer. Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass die 280.000 Meilen für SFO nur der Anfang waren. Wir haben jetzt vier Servicekartennummern in meinem Notizbuch stehen.
Wenn du auch überlegst, damit anzufangen: Warte nicht bis nach dem nächsten Flug. Mach es vorher. Die 20.000 Meilen, die ich verloren habe, schmerzen heute noch ein bisschen, wenn ich die leeren Zeilen in meinem Tagebuch sehe. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich am besten.
Mein Fazit für alle Eltern
Meilensammeln für Kinder ist kein Luxus-Hobby für Status-Jäger. Es ist eine einfache Möglichkeit, den Familienurlaub ein Stück weit zu refinanzieren. Ob es nun das Lufthansa Upgrade mit Meilen ist oder einfach nur ein günstigerer Flug in den Ferien – jeder Punkt in den JetFriends Konten bringt uns näher an das nächste Abenteuer.
Falls du dich fragst, wie du das alles technisch aufsetzt, ohne wahnsinnig zu werden: Ich kann dir den Elite travelhacking BasiX Kurs wirklich ans Herz legen. Er hat mir geholfen, den Überblick zu behalten, wenn die Miles & More Website mal wieder kryptisch wurde. Für alle, die es noch ernster meinen, gibt es auch die Priority Meilen MasterClass, aber für den Start als Familie reicht das Basis-Wissen völlig aus.
Ich klappe jetzt mein Notizbuch zu. Morgen früh geht's weiter mit dem Alltag in München, aber im Kopf plane ich schon den nächsten Eintrag. Vielleicht diesmal mit einem Foto von den Kids in der Lounge, wie sie stolz ihre eigenen Karten vorzeigen. Bis zum nächsten Mal!
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