
Es ist dieser eine Moment spät am Abend, wenn im Münchner Hausflur endlich Ruhe einkehrt, die Kinder schlafen und ich mit meinem Notizbuch am Küchentisch sitze. Vor mir liegen die alten Bordkarten von unserem Flug FRA-SFO LH 454, Sitz 32H – der Flug, der alles verändert hat. Damals haben wir 280.000 Meilen für vier Premium Economy Tickets ausgegeben, plus etwa 1500 Euro Steuern und Gebühren. Es war unser erster großer Erfolg. Jetzt, an einem grauen Nachmittag im März, sitze ich vor der nächsten Planung: London in den Pfingstferien.
Ich scrolle durch das Miles & More Hotels & Cars Portal und bleibe hängen. Da steht es, schwarz auf weiß: Ein schickes Familienzimmer in London für zwei Nächte. Der Preis in Meilen? 120.000 Meilen. Ich halte inne. Das kratzende Geräusch meines Füllfederhalters im Notizbuch stoppt, während ich die Meilen-Werte für Londoner Hotels in kleine Tabellen eintrage. Mein UX-Designer-Hirn fängt sofort an zu rechnen, auch wenn ich eigentlich kein Mathe-Genie bin.
Das Dilemma: Meilen verbraten oder sparen?
Ich schaue auf die 120.000 Meilen für zwei Nächte und denke mir: Das ist fast ein halbes Ticket nach San Francisco, das ich gerade für ein Standard-Doppelzimmer opfern würde. Wenn ich bedenke, dass wir für die gesamte Langstrecke nach Kalifornien 280.000 Meilen gebraucht haben, fühlt sich das Einlösen für ein Hotelzimmer in der City plötzlich wie Verschwendung an. Es ist ein bisschen so, als würde man das Ersparte für den Führerschein des Sohnes für einen besonders teuren Wocheneinkauf ausgeben.
Anfang November hatte ich noch die naive Idee, dass wir so vielleicht die Hotelkosten komplett drücken könnten. Aber die Ratio ist deprimierend. Während eine Meile bei einem Flug-Upgrade oft einen hohen Gegenwert hat, sinkt der Wert beim Einlösen für Hotels oft auf mickrige 0,3 bis 0,4 Cent pro Meile. Das ist der Moment, in dem ich das Portal frustriert geschlossen habe. Wir sammeln doch nicht zwei Jahre lang Meilen ohne Plan, nur um sie dann für zwei Nächte auf einem Kopfkissen zu lassen, das uns am Ende nicht mal näher an das nächste Flug-Abenteuer bringt.
Meilen sammeln statt ausgeben: Die Kehrtwende
Während der Weihnachtsfeiertage, zwischen Plätzchen und Familienbesuchen, habe ich die Strategie geändert. Wenn das Einlösen für Hotels so ein schlechter Deal ist, wie sieht es dann mit dem Sammeln aus? Ich habe entdeckt, dass man über das Miles & More Online Shopping Portal oft viel mehr herausholen kann. Die Standard-Sammelrate bei Booking.com liegt bei 1 Meile pro 1 Euro. Das klingt erst mal wenig, aber für eine vierköpfige Familie läppert sich das bei einer Woche Urlaub ordentlich zusammen.
Ich erinnere mich noch, wie ich früher einfach direkt beim Hotel gebucht habe. Ein Fehler, den ich jetzt nicht mehr mache. Man muss zwingend über das Portal einsteigen, damit die Meilen gutgeschrieben werden. Das ist wie beim Wocheneinkauf: Wenn man die Punktekarte vergisst, ärgert man sich hinterher schwarz. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, jede Buchung akribisch zu dokumentieren. In meinem Notizbuch gibt es jetzt eine neue Rubrik für Hotel-Hacks. Es ist fast so spannend wie das Miles and More Meilen sammeln beim Online Shopping für den Familienurlaub, weil man hier mit Beträgen hantiert, die sowieso anfallen.
Die Entdeckung der Meilen-Beschleuniger
Kurz vor den Pfingstferien gab es dann diesen einen Moment: Eine Promotion, die die Sammelrate vervielfacht hat. Statt einer Meile gab es plötzlich acht Meilen pro Euro. Plötzlich wurde aus der Hotelbuchung ein echter Meilen-Turbo. Ich habe die Buchung für London noch einmal storniert und über die Promotion neu abgeschlossen. Das Ergebnis? Fast 10.000 Meilen für einen Aufenthalt, den wir sowieso bezahlt hätten. Ohne Zusatzkosten, nur mit drei Klicks mehr.
Man muss wissen, dass Meilen ohne Status oder Kreditkarte nach 36 Monaten verfallen. Da wir als vier Personen sammeln, ist dieser Zeitdruck immer im Hinterkopf. Aber durch solche Hotel-Aktionen füllt sich das Konto so schnell, dass der Verfall kaum eine Chance hat. Ich habe das alles unter Miles and More Meilen Verfall verhindern: Tipps für das Sammeln als Familie für mich selbst festgehalten, damit ich nicht den Überblick verliere.
Warum wir keine Meilen mehr für Kissen opfern
Die Erkenntnis aus diesen acht Monaten Planung ist klar: Meilen haben in der Luft einen viel höheren Wert als auf dem Kopfkissen. Wer als Familie für vier Personen plant, muss strategisch denken. Das Einlösen für Hotels ist oft ein massiver Gegenwert-Verlust. Ich spare unsere Meilen lieber für den Moment, in dem wir wieder alle zusammen in der A340-600 sitzen und die Kinder sich über ihre separaten Stoffservietten in der Premium Economy freuen.
Es ist okay, bei Null anzufangen. Ich lerne auch bei jeder Buchung dazu. Manchmal klappt es nicht – wie neulich, als ich vergessen habe, die Cookies zu akzeptieren, und die Meilen-Gutschrift für ein Wochenende in den Bergen im Sand verlief. Aber das gehört dazu. Am Ende zählt das Ziel: Der nächste Langstreckenflug, den wir uns durch kluges Sammeln beim Schlafen ermöglicht haben. Wenn man weiß, wie man die Aktionen nutzt, versteht man auch schnell, ob Lufthansa Meilenschnäppchen für Familien: Wann sich die Buchung wirklich lohnt, um die gesammelten Hotel-Meilen effizient einzusetzen.
Mein Notizbuch ist fast voll. Neben der Bordkarte von unserem Flug FRA-SFO klebt jetzt eine kleine Notiz: 'Hotels sind zum Sammeln da, nicht zum Einlösen.' Ein kleiner Satz, der uns vielleicht schon nächsten Sommer wieder über den Atlantik bringt, statt nur für zwei Nächte in ein enges Londoner Hotelzimmer.

