Bordkarten Tagebuch

Meilen sammeln mit Kreditkartenumsätzen im Alltag: Meine Erfahrungen als Mutter

Meilen sammeln mit Kreditkartenumsätzen im Alltag: Meine Erfahrungen als Mutter

Ich stehe an diesem nassen Dienstagabend an der Supermarktkasse in München-Giesing, die Kinder quengeln wegen einer Tüte Gummibärchen und hinter mir scharrt jemand ungeduldig mit den Füßen. In diesem Moment zücke ich meine goldene Kreditkarte – nicht, weil ich mich besonders schick fühle (eher im Gegenteil mit dem Regenmantel und den Einkaufstüten), sondern weil diese Karte für mich wie ein kleiner Zauberstab für unseren nächsten Urlaub ist. Jedes Mal, wenn das Lesegerät piept, sehe ich keine bloße Abbuchung, sondern ein paar weitere Zentimeter Flugstrecke auf meinem Konto.

Kurzer Hinweis für dich: In meinem Tagebuch hier findest du Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision – für dich kostet es keinen Cent mehr. Ich empfehle hier nur Dinge, wie zum Beispiel den Meilen-Master, die uns als Familie wirklich geholfen haben, unseren Meilenberg sinnvoll aufzubauen, ohne dass wir dafür ein Vermögen ausgeben mussten.

Der Moment, in dem das Sammeln ernst wurde

Eigentlich fing alles damit an, dass ich im Sommer 2024 zum ersten Mal unsere gesammelten Meilen eingelöst habe. Wir saßen im LH 454 von Frankfurt nach San Francisco, ich auf Sitz 32H in der Premium Economy auf der A340-600. Es war nicht die First Class, über die alle Blogger schreiben, aber für uns war es purer Luxus. Die Kinder hatten ihre eigenen Reisekissen dabei, die Tochter schlief sofort ein, als wir die Reiseflughöhe erreichten, und ich starrte auf das Tablett mit der echten Stoffserviette und dachte: „Das haben wir nur durch Wocheneinkäufe und Versicherungsbeiträge geschafft.“

Aber der Schock kam nach der Landung: Unser Meilenkonto war leer. 280.000 Meilen waren weg für vier Tickets, dazu kamen etwa 1500 Euro Steuern und Gebühren. Ein stolzer Preis, aber eben doch viel günstiger als die regulären 6000 Euro, die uns die Premium Economy sonst gekostet hätte. Seitdem klebt die Bordkarte in meinem Notizbuch, direkt neben einer Zeichnung meines Sohnes von der Golden Gate Bridge. Das vertraute Kratzen meines Füllfederhalters, wenn ich die SFO-Bordkarte in mein Notizbuch klebe und das Datum daneben schreibe, erinnert mich immer daran, warum ich das hier eigentlich mache.

Nahaufnahme einer goldenen Lufthansa Kreditkarte beim Bezahlen an einer Supermarktkasse.

Die Realität zwischen Giesing und der weiten Welt

Nach dem Urlaub im Spätsommer 2024 stand ich also wieder bei null. Oder fast bei null. Und da wurde mir klar: Wenn wir jemals wieder so fliegen wollen, muss ich den Alltag strategisch nutzen. Ich bin UX-Designerin, mein Mann ist Maschinenbauingenieur – wir verdienen nicht schlecht, aber wir sind weit davon entfernt, jeden Monat tausende Euro für Luxus auszugeben. Unser Budget ist fest verplant: Miete in München (du weißt, was das heißt...), Schule, Sportvereine, der ganz normale Wahnsinn.

Früher dachte ich, Meilen sammeln ist nur was für Geschäftsreisende, die jede Woche im Flieger sitzen. Aber die Wahrheit ist: Ohne meine Miles & More Kreditkarte würden meine Meilen nach 36 Monaten einfach verfallen. Mit der Karte bleiben sie geschützt, solange ich einen gewissen Mindestumsatz mache. Das ist der erste große Vorteil, den ich erst viel zu spät verstanden habe. Es geht nicht nur ums Sammeln, sondern ums Behalten.

Ich habe angefangen, wirklich alles mit der Karte zu zahlen. Den Wocheneinkauf beim Rewe, die neuen Gummistiefel für die Kinder, sogar die monatlichen Abos für Streamingdienste. Die Standard-Sammelrate meiner privaten Lufthansa Kreditkarte liegt bei 1 Meile pro 2 Euro Umsatz. Das klingt erst mal nach wenig, oder? Wenn man aber bedenkt, dass wir als vierköpfige Familie locker 1.500 bis 2.000 Euro im Monat für alles Mögliche ausgeben, läppert sich das.

Wenn der Bäcker „Nein“ sagt: Meine kleinen Niederlagen

Es läuft natürlich nicht immer glatt. Ich erinnere mich an einen Morgen kurz vor den Weihnachtsferien 2025. Ich wollte nur schnell drei Semmeln beim Bäcker holen und zückte ganz routiniert meine Kreditkarte. Die Schlange hinter mir war lang, die Verkäuferin schaute mich nur genervt an und sagte: „Nur Barzahlung unter zehn Euro.“ Da stand ich nun, mit meinen zwei Euro in Kupfergeld und dem Gefühl, gerade wertvolle Meilen verloren zu haben. Es ist dieser Moment der Failure – der Moment, als ich beim Bäcker für drei Semmeln die Kreditkarte zückte und mit einem genervten „Nur Barzahlung“ vor der Schlange abgewiesen wurde.

In Deutschland ist die Akzeptanz von Kreditkarten oft immer noch ein Abenteuer, besonders in den kleinen Läden hier in München. Aber ich lerne dazu. Ich weiß jetzt genau, welcher Kiosk Karten nimmt und wo ich lieber bar zahle. Es ist ein ständiges Abwägen. Die stille Kalkulation im Kopf, ob ich die neuen Winterschuhe für die Kinder jetzt online bestelle oder im Laden kaufe, nur um die Extra-Punkte mitzunehmen, gehört mittlerweile zu meinem Alltag wie das Zähneputzen.

Ein handgeschriebenes Meilen-Tagebuch mit einer Liste von Alltagskosten und berechneten Meilenwerten.

Der Hebel: Wie ich aus 2 Euro plötzlich mehr Meilen mache

Ein regnerischer Dienstagabend im Februar 2026 war der Wendepunkt. Ich saß am Küchentisch und rechnete unsere Umsätze durch. Nur mit der Kreditkarte würden wir Jahre brauchen, um wieder auf 280.000 Meilen zu kommen. Da erinnerte ich mich an einen Tipp aus dem Meilen-Master Kurs, den ich mir vor ein paar Monaten angeschaut hatte. Es geht um die Kombination mit Payback.

Das Transferverhältnis von Payback zu Miles & More ist 1 zu 1. Das ist der eigentliche Clou. Wenn ich beim Einkaufen meine Payback-Karte scanne UND mit der Meilen-Kreditkarte zahle, punkte ich doppelt. Und wenn ich dann noch die Coupons in der App aktiviere – 10-fach auf den gesamten Einkauf oder 15-fach auf Windeln –, dann schießt das Konto plötzlich nach oben. Wer mehr darüber wissen will, wie man das im Detail macht, sollte sich unbedingt mal anschauen, wie man Payback Punkte in Meilen umwandelt.

Für uns als Familie mit zwei Kindern ist das der einzig gangbare Weg. Wir haben kein unbegrenztes Budget. Aber wir müssen sowieso essen, wir müssen tanken und wir müssen Kleidung kaufen. Warum also nicht das System nutzen? Ich habe sogar angefangen, meinen Mann zu „erziehen“. Er hat jetzt eine Partnerkarte, damit seine Umsätze beim Baumarkt oder an der Tankstelle auch auf unser gemeinsames Konto fließen. Es ist absolut sinnvoll, über eine Miles and More Kreditkarte Partnerkarte nachzudenken, wenn man als Team sammelt.

Strategie statt Zufall

Anfang Juni saßen wir in der Lufthansa Lounge B1 am Flughafen, dank meines PriorityPass, den ich über ein anderes Karten-Modell (die Amex Gold, aber das ist eine andere Geschichte) bekommen habe. Während die Kinder sich über die Brezen und den Saft hermachten, tippte ich in mein Notizbuch. Wir hatten gerade genug Meilen für den nächsten Trip im Auge. Nicht, weil wir mehr ausgegeben haben, sondern weil wir es klüger gemacht haben.

Ich nutze jetzt Tools wie den Meilen-Master, um keine Aktionen mehr zu verpassen. Früher habe ich Meilen ohne Plan gesammelt, heute weiß ich genau, wann es sich lohnt, die Kreditkarte für eine größere Anschaffung zu nutzen. Wir haben zum Beispiel gelernt, wie wir beim Meilen sammeln beim Tanken durch die richtige App-Kombination das Maximum herausholen.

Ein typisches Lounge-Frühstück mit Brezel und Saft, daneben ein Smartphone mit einer Meilen-App.

Vor ein paar Wochen beim Packen für einen kleinen Wochenendtrip fiel mir auf, wie sehr sich meine Sichtweise geändert hat. Früher war die Kreditkarte nur ein Mittel zum Zweck. Heute ist sie der Schlüssel zu Erlebnissen, die wir uns sonst vielleicht nicht leisten würden. Wenn man weiß, wie man mit der Lufthansa Miles and More Kreditkarte als Familie startet, verliert das Ganze seinen Schrecken.

Mein Ziel für den nächsten Sommer? Wieder Premium Economy, vielleicht sogar mal ein Teilstück in Business, wenn die Meilenschnäppchen gnädig sind. Aber eigentlich ist es egal, welche Klasse es wird. Was zählt, ist das Gefühl, im Flugzeug zu sitzen und zu wissen: „Diesen Flug haben wir uns im Supermarkt in Giesing verdient.“ Es geht nicht um First-Class-Champagner, sondern darum, wie wir als Münchner Durchschnittsfamilie durch konsequentes Punktesammeln im Alltag den nächsten Langstreckenflug greifbar machen. Und wenn ich dann wieder in mein Notizbuch schreibe, weiß ich, dass jeder Cent, den ich mit Bedacht ausgegeben habe, uns ein Stück näher an die nächste Geschichte gebracht hat.

Falls du auch überlegst, wie du dein Haushaltsbudget in Flugmeilen verwandeln kannst, ohne dein Leben komplett umzukrempeln, kann ich dir den Meilen-Master wirklich ans Herz legen. Es ist der perfekte Einstieg für alle, die – genau wie ich – eigentlich viel zu spät angefangen haben, aber jetzt jedes Detail mitschreiben wollen. Es macht den Unterschied zwischen „Ich habe da ein paar Meilen“ und „Ich weiß genau, wie wir nächstes Jahr nach Japan kommen“.